Schufa-Score und Bonität: das müssen Sie wissen!


Die Schufa sammelt Daten und bewertet das Zahlungsverhalten von Personen mit einem sogenannten Schufa-Score. Dieser bestimmt, wie wahrscheinlich eine Rückzahlung oder die Einhaltung eines Vertrags ist.

Doch was hat Einfluss auf die Bonität?


Bonität und Schufa Score verbessern

Wie berechnet die Schufa den Score?

Die Schufa sammelt mithilfe von Partnern und Registern verschiedene Daten zu Verbrauchern und bewertet diese. Doch welche Formel dahintersteckt, ist unbekannt. Die Daten aus der Vergangenheit bestimmen die Bonität von morgen.

Der Schufa-Score ist eine Zahl zwischen 1 und 100. Diese zeigt dem Verbraucher und den Vertragspartnern, wie hoch das Ausfallrisiko der Vergangenheit war. 

Dabei gilt: Je höher die Prozentzahl ist, desto höher ist die Bonität und damit die Zahlungswahrscheinlichkeit. Antragsteller mit einem Score von 95 Prozent oder höher müssen sich keine Sorge machen. Auch Personen mit bis zu 90 Prozent erhalten grundsätzlich Kredite und Verträge. Doch alle Ratings darunter können bereits problematisch werden.

Positiv und negative Merkmale laut der Schufa

Die Einträge in der Schufa sind nicht alle negativ. Wichtige Informationen für die Berechnung sind zum Beispiel:

  • Girokonto
  • Kreditkarte
  • Bürgschaft
  • Ratenkredit
  • Mobil-Leasing / Mietkauf
  • Anfrage zu Girokonto, Anfrage zu Kreditkarte, Anfrage Bürgschaft
  • Anfrage zum Kredit, Anfrage zum Mobil-Leasing / Mietkauf
  • Vertrags- und Kreditlaufzeiten

Diese werden von der Schufa als Positiv-Merkmale gesehen und werden für die Kalkulation benötigt. Neben diesen gibt es auch Einträge, welche eine negative Wirkung haben, wie zum Beispiel:

  • unbezahlte Raten oder Rechnungen
  • gekündigte Kredite und Girokonten mit Dispokredit, bei denen ausstehende Beträge nicht bezahlt wurden
  • titulierte und anerkannte Forderungen
  • Informationen aus Schuldner-Verzeichnissen und Insolvenz-Bekanntmachungen
  • Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung
  • Haftbefehl zur Erzwingung der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung

Hat eine Kreditkarten-Anfrage Einfluss auf den Score?

Diese Frage taucht häufig bei der Deutschland-Kreditkarte der Hanseatic Bank auf. Ja, die Anfrage wird für ein Jahr vermerkt. Dies können Sie zwar einsehen. Sie hat jedoch keinen Einfluss auf die Bonität. Denn es handelt sich nur um eine Konditionsabfrage.

Anders sieht es bei einer Kreditanfrage (AK) aus. Auch diese Anfrage ist ein Jahr gespeichert und für alle Vertragspartner sichtbar. Sie sollten beim Vergleich von Krediten und Kreditkarten darauf achten, dass die Bank oder Sparkasse nur eine Konditionsabfrage stellt.

Beim Eintrag einer Kreditkarte handelt es sich nicht um ein negatives Merkmal. Eher im Gegenteil, denn die Schufa erkennt, dass die Bank dem Kunden vertraut und die Zahlungen regelmäßig zurückgezahlt werden.

Schufa-Score unter 80 – was nun?

Wenn in der Schufa Einträge einer Insolvenz oder ähnliches zu finden sind, kann bereits ein Girokonto zu einer Herausforderung werden. Denn welche Bank oder Sparkasse nimmt Kunden an, welche nur ein Konto oder P-Konto eröffnen?

PayCenter ist ein Kreditinstitut, welches sich genau dieser Aufgabe stellt. Es spielt keine Rolle, wie schlecht Ihr Schufa-Score ist. Jede Person kann ein Global-Konto oder ein Onlinekonto eröffnen. Auch die Umstellung auf ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ist mit einem Klick im Online-Banking möglich.

Bildquellen:

PaySol.de