Abenteuer Island in allen Farben: Ein Reisebericht


Erfahren Sie in unserem Island-Reisebericht alles über 10 Tage voller Abenteuer und Insider-Tipps. Von atemberaubenden Landschaften bis zu einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Island hat viel zu bieten, wie Geysire, Gletschern, Wasserfällen und mehr.


Island: 10 Tage voller Erlebnisse und Insider-Tipps

10 Tage volles Programm und Ereignisse pur! Erste Erkenntnis: fahren Sie nicht wie viele Island-Urlauber im Uhrzeigersinn, sondern drehen Sie die Route um. Bei den Highlights wird immer einiges los sein. Aber so soll es gemütlicher sein.

Tag 1: Ankommen und Hotel

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Bei dem Mietwagen gibt etwas zu beachten: Es gibt hauptsächlich Automatik-Autos. Wenn Sie das beherrschen, wunderbar. Wenn nicht, achten Sie beim Mieten darauf. Die Kaution wurde auf der Deutschland-Kreditkarte hinterlegt und ist für die ganze Reise gesperrt. Hier kommt in den meisten Fällen nur eine echte Kreditkarte infrage. Auch in manchen Hotels benötigen Sie eine Kreditkarte als Sicherheit.
Zwischen dem Flughafen Keflavik und Reykjavik liegt die Blaue Lagune. Ein Besuch kann sich lohnen.
Sonst erst einmal im Hotel in der Hauptstadt ankommen.

Wenn Sie pro Tag 50 Euro für das Abendessen einplanen, sind Sie gerüstet und fallen nicht aus allen Wolken. Das Essen ist zwar teuer, jedoch jeden Cent wert.

Tag 2: Die Reise um den goldenen Kreis

Sie kommen am 3.000 Jahre alten Kerið vorbei. In diesen Kratersee können Sie direkt hineinlaufen.
Dann geht es ins Geysir-Gebiet. Je nach Wetter und Besucheranzahl können Sie zuerst den Gullfoss und später den Strokkur abchecken. Warum in dieser Reihenfolge? Beim Strokkur finden Sie ein hervorragendes Restaurant oder ein Café.
Der letzte Stopp ist der Thingvellir Nationalpark mit dem Lögberg, Drekkingarhylur, Öxararfoss Wasserfall, Thingvallakirkja-Kirche und vielem mehr.

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Tag 3: Ein Ausflug zur Halbinsel Snæfellsnes

Besichtigen Sie die Vulkanlandschaft an der Küste in Ihrer vollen Pracht. Vielleicht finden Sie auch die besondere Mineralwasser-Quelle Ölkelduvatn (nur was für Feinschmecker). Entdecken Sie Robben, Tuffberge, Krater-Ringe, sechseckige Basaltsäulen, Wasserfälle und Leuchttürme. Außerdem können Sie ebenso Papageientaucher antreffen. Verpassen Sie nicht die Lava-Höhle von Vatnshellir.

Tag 4: Besichtigung der heißen Quelle Deildartunguhuver

Vorsicht, denn es werden pro Sekunden über 180 Liter kochend heißes Wasser an die Oberfläche befördert. Hier finden Sie auch das Geothermal-Bad Krauma. Auf dem Weg nach Blönduós kommen Sie am Grábrók Volcano vorbei. Besteigen Sie diesen Krater und genießen Sie die Landschaft.
Wasserfälle und Fluss-Strömungen laden zu einem kleinen Picknick ein. In Varmahlíð finden Sie einen schönen Beobachtungsposten für Polarlichter.

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Tag 5: Auf nach Akureyi am längsten Fjord Islands

Dieser lädt perfekt zum Beobachten von Vogelarten und Walen ein. Es gibt die Möglichkeit der klassischen Rundfahrt und der exklusiven Spritztour (für Abenteurer).

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In der Umgebung finden Sie spektakuläre Naturquellen, in denen Sie entspannen können.

Tag 6: Wasserfall Goðafoss

Nach der erfolgreichen Wal-Besichtigung lohnt sich ein Blick auf den Goðafoss. Hier lädt das Café zu einem Hotdog und Snack ein. Verweilen Sie an einem Ort und genießen Sie den Moment. Warten Sie an den Wasserfällen auf den Moment mit Sonnenlicht, wenn es sich ergibt.
Das Wetter ist sehr wechselhaft und wasserfeste Kleidung sollte ein Muss sein. Jedoch gibt es auch Lichtblicke und die werden Sie zum Staunen bringen. Denn aus der grauen, regnerischen und braunen Landschaft zaubert sich ein Farbenspiel aus puren Naturgewalten.

Tag 7: Der Ausflug an den Myvatn See

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Auch wenn eine Wanderung und die heiße Quelle verlockend waren, nahmen wir eine andere Route. Nämlich ans Gebiet Kräfte mit seinem tiefblauen Kraterteich und den Schwefeltöpfen. Schlammbäder mit bis zu 200 Grad kochender Suppe und einem Schwefelgeruch vom Feinsten warten auf Sie. Sie waren einem aktiven Vulkan selten so nah. Wenn Sie an dem See wandern, denken Sie an ausreichend Mückenschutz!

Tag 8: Rentiere

Wenn Sie durch den Osten der Insel fahren, halten Sie die Augen nach Rentieren auf. Auf den Ebenen an den Bergen kann man die Horden meist grasen oder ziehen sehen. Haben Sie keine Hörner, sind es stattdessen Pferde oder Schafe gewesen.
Hier hinten finden Sie die Schlucht Stuðlagil, welche mit einer kleinen Wanderung in Verbindung steht. Das ist das beliebteste Ziel für Fotografen: Warum? Der Kontrast zwischen Basaltsäulen und Landschaft sind umwerfend. Eines der eher kürzlich entdeckten Touristenzielen.
Wenn Sie eine Boot- oder Gletschertour am Jökulsárlón-See machen wollen, buchen Sie mindestens einen Tag voraus.

Tag 9: Der Strand der Diamanten

Nach einer 40-minütigen Tour durch den See Jökulsárlón gelangen Sie zum Diamond Beach mit großen Eiskristallen. Achten Sie bei der Mündung auf Robben. Diese schauen spielerisch mit dem Kopf aus dem Wasser und mit etwas Glück sehen Sie eine auf den Schollen treiben. Eine Bootstour können Sie am Fjallsárlón Iceberg Boat Tours buchen. Der Weg lohnt sich aber auch ohne Tour.

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Tag 10: Letzter Tag mit Seljalandsfoss und Reykjavík

Der Wasserfall mit dem Blick hinter die Kulisse. Wann haben Sie die Möglichkeit, je wieder hinter einen Wasserfall zu schauen? Ein Spektakel, wie Sie es nur dort erleben können.
In Reykjavík können Sie Ihr Geld in der Shopping-Meile loswerden und die Kirche Hallgrímskirkja besichtigen. Von außen jedoch wesentlich spektakulärer als innen (Renovierung).

Fazit

Bei der Island-Reise braucht man Momentum:

  • Der Lichtstrahl im richtigen Moment
  • Der sternenklare Himmel, wenn man ihn benötigt
  • Oder die Wale, die sich den Bauch vollschlagen wollen

Island ist voller Überraschungen und lädt zum Staunen ein. Eine klare Reiseempfehlung – auch noch im September.
Und vergessen Sie die Kreditkarte nicht – am besten eine ohne Gebühren.

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Bildquellen:

@PaySol.de